Podiumsdiskussion „Blick in die Zukunft von Schule/Wirtschaft“

zeigte interessante Perspektiven

Ein Highlight der Veranstaltung war die Podiumsdiskussion zum Thema „Blick in die Zukunft Schule
Poddisskussion
/ Wirtschaft“, die mit Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Schule besetzt war. Jürgen Roters (Regierungspräsident), Jürgen Hollstein (Schulausschussvorsitzender),  Ulrich Köster (Leitung UrbanekPersonal- & Sozialpolitik/Recht) und Heinz Klein (Schulleiter der Martin Luther King Schule) gaben interessRotersante Anregungen und Einschätzungen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Moderiert wurde die Veranstaltung von Clemens Urbanek, Hauptabteilungsleiter der Handwerkskammer Köln und somit ein weiterer Lernpartner der Martin-Luther-King Schule.

Regierungspräsident Roters betonte in seinem Statement wie wichtig die Verzahnung einer frühkindlichen Erziehung über die Grundschulen bis hin zu weiterführenden Schulen sei. Daran müsse weiter gearbeitet und Konzepte entwickelt werden. Er sieht die Selbstständigkeit aller Schulen als Ziel der Schulentwicklung. Gleichzeitig sähe er gerne kleinere Klassen, mehr Nachmittagsunterricht und eine persönlichere Betreuung der Kinder. Um dorthin zu kommen, müsse man flexible und kreative Möglichkeiten Hollstein besserausschöpfen. Er verwies auch auf die AJorma lempienenrbeit an finnischen Schulen, die er während einer einwöchigen Reise kennen lernte und insbesondere auf die positive Grundeinstellungen dort, die er teilweise auch gerne an deutschen Schulen sähe: keine Ausdifferenzierung der Schüler bereits im Grundschulalter, die Schüler bleiben bis zur 9. Klasse zusammen; jeder Schüler ist für seinen eigenen Lernerfolg verantwortlich; eine besondere Wertschätzung der Lehrer. Er betonte aber, dass es auch bei uns gute Ansätze gäbe, vor allem die enge Kooperation von Schule und Wirtschaft betreffend und die positiven Projekte im Übergang Schule-Beruf.

Kleinpodi2

Schulausschussvorsitzender Hollstein betonte ebenfalls die Vorteile und Möglichkeiten, die sich den selbstständigen Schulen bieten und wünscht die Ausweitung auf weitere Schulen. Er unterstrich die Bereitschaft der Stadt Köln das Modellvorhaben weiter nach Kräften zu unterstützen und für eine Vernetzung der Erziehungs- und Bildungsarbeit zu sorgen. Oberstes Ziel aller teilnehmenden Partner sei die Verbesserung der Lern- und Lebenschancen der Kinder und Jugendlichen. Er unterstrich, dass hier die ganze Gesellschaft gefordert sei, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen. Er begrüßte die zunehmende Kooperation der Schulen mit Unternehmen der Region und sprach der Galeria Kaufhof seinen Dank für die außerordentlich gut funktionierende Lernpartnerschaft  mit der Martin-Luther-King Schule aus. Die Einbeziehung außerschulischer Partner und die davon ausgehenden Impulse sei für Schulen wichtig, um sich entwickeln zu können. 

Ulrich Köster, zuständig für die Personal- und Sozialpolitik der Kaufhof Warenhaus AG, hob hervor, dass die 2000 Auszubildenden Teil der Zukunftssicherung des Unternehmens seien. Vor 5 Jahren sei man mit der Martin-Luther-King Schule die erste Kooperation eingegangen und diese habe Vorreiterfunktion für die inzwischen 25 bestehenden Lernpartnerschaften.  Dabei stelle sich das Unternehmen der aktiven Wahrnehmung seiner gesellschaftspolitischen Verpflichtung. Ziel sei es, den Schülern frühzeitig den Kontakt zur Arbeitswelt zu öffnen und ihnen eine bessere Berufswahlentscheidung zu ermöglichen. Bundesweit solle möglichst jede Kaufhof-Filiale mit benachbarten Schulen verbunden sein, bis zum Jahr 2007 sind 70 Lernpartnerschaften angestrebt. Dabei sei man natürlich nicht ganz uneigennützig, denn  das Unternehmen  könne so die Möglichkeit nutzen,  qualifizierten Nachwuchs direkt aus den Partnerschulen zu gewinnen.

Heinz Klein betonte als Schulleiter der Martin-Luther-King Schule, dass die bestehende Kooperation auch deshalb so gut funktioniere, weil man sich von Beginn an auf gleicher Augenhöhe begegnet sei. Nur gleichberechtigte Partner können erfolgreiche Lernpartnerschaften eingehen,  die  beiden Seiten Vorteile verschaffe. Inzwischen gebe es in Deutschland sehr viele gute Ansätze bei der Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft, die sogar der Pisasieger Finnland als vorbildhaft erachte. Auf diesem Gebiet wolle Finnland von dem guten Vorbild Deutschlands lernen, zitierte er Jorma Lempinen, den Vorsitzenden des finnischen Schulleiterverbandes. 

Die Panne

Zu jeder Veranstaltung gehört eine Panne. Im Veranstaltungssaal konnte man Jorma Lempinen wegen eines technischen Defektes nicht hören. Jorma Lempinen wäre kein Finne, wenn er nicht sofort eine Lösung gefunden hätte um sich an der Podiumsdiskussion beteiligen zu können:

Blick nach Finnland02
Stimme nicht
Publikum2
Komme nach Köln0
Home

Jorma Lempinen  wir freuen uns auf Sie!

Beste Schule in Deutschland  inovative Schule Köln Schule Schule der Zukunft Schule ohne Angst Schule für Schüler Schule für Freiheit freie Schule Schule und Wirtschaft Schule und Handwerk Schule und Industrie Schule und Gesundheit

Schule 1- 13   Schule 1 bis 13 Heinz Klein Schule 1-13 Heinz Klein Schule 1 bis 13

sitzenbleiben sitzen bleiben nicht sitzen bleiben  fördern statt sitzenbleiben fördern statt sitzen bleiben

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